Zwei Iranerinnen, Taraneh Rahimi und Leila Abolhasani, wurden wegen angeblicher Verbindungen zu den regimekritischen Protesten, die im Januar im Iran ausbrachen, zum Tode verurteilt. Die Urteile wurden im Rahmen separater Gerichtsverfahren gesprochen, die sich beide auf Vorfälle in der Stadt Isfahan bezogen.
Taraneh Rahimi und Leila Abolhasani standen vor separaten Gerichtsverfahren, doch ihre Fälle stehen im Zusammenhang mit derselben Protestperiode, die das Land erschütterte. Die iranischen Behörden verhängen seitdem harte Strafen gegen Verdächtige, die an den Protesten beteiligt waren, einschließlich Todesurteile.
Die Proteste im Januar im Iran stellen eine der bedeutendsten regimekritischen Bewegungen der letzten Jahre im Land dar. Die Unterdrückung der Teilnehmer und Verdächtigen durch die Behörden ist international verurteilt worden.




