Die Chronistin Cláudia Lucas Chéu reflektiert über den Klimawandel und die Auswirkungen des El-Niño-Phänomens auf die Jahreszeiten. Der Text behandelt die Transformation der traditionellen Wettermuster, die es den Menschen jahrhundertelang ermöglichten, ihr Leben nach den Jahreszeiten zu planen.
Die Autorin erinnert daran, dass es früher eine vorhersehbare Abfolge der Jahreszeiten gab: Der Sommer folgte auf den Herbst, und die Kälte kam allmählich. Die Menschen konnten sich auf diese kleinen Regelmäßigkeiten als Teil des natürlichen Lebensrhythmus verlassen.
Jedoch, so die Chronistin, ist diese Vorhersehbarkeit verschwunden. Die Autorin verwendet den Ausdruck "Jetzt nicht mehr", um den Bruch mit der Vergangenheit zu unterstreichen, und bezeichnet die Gemeinschaften als "arme Kreaturen", die die Fähigkeit verloren haben, auf diese natürlichen Konstanten zu zählen.
Die Chronik dient als persönliche Reflexion über die Beziehung zwischen den Menschen und der Natur, in einem Kontext, in dem der Klimawandel, verschärft durch Phänomene wie El Niño, die jahreszeitlichen Zyklen zunehmend unberechenbar gemacht hat.




