Der Präsident der Republik Portugal hat ein Dekret erlassen, das die Ausweisung von Kindern, die in portugiesischem Hoheitsgebiet geboren wurden, und von Eltern minderjähriger Kinder erleichtert, falls diese nicht über die erforderliche Aufenthaltsgenehmigung verfügen. Die Maßnahme stellt eine bedeutende Änderung der Einwanderungsregeln des Landes dar.
Gemäß dem Dekret können Kinder aus dem portugiesischen Hoheitsgebiet ausgewiesen werden, was zur Trennung ihrer Familien führt. Die Gesetzgebung sieht auch strafrechtliche Konsequenzen für progenitoren in irregulärer Situation vor.
Das Gesetz gilt speziell für Einwandererfamilien, die nicht über eine gültige Aufenthaltsgenehmigung verfügen. Der Text des Dekrets legt fest, dass das Fehlen ordnungsgemäßer Dokumente zur Anwendung von Ausweisungsmaßnahmen führen kann.
Diese Entscheidung des Präsidenten der Republik wurde von Menschenrechtsorganisationen mit Besorgnis aufgenommen, die vor den negativen Auswirkungen auf die von diesen Maßnahmen betroffenen Kinder und Familien warnen.




