Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich entschieden, die Intensität der russischen Offensive in der Ukraine zu erhöhen, wie das The Economist am Montag berichtete. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der der Konflikt ohne greifbare Fortschritte für die russische Seite andauert und die ukrainischen Angriffe beginnen, das Leben in Russland direkter zu beeinträchtigen.
Der britischen Publikation zufolge soll Putin gegenüber seinen Verbündeten sehr direkte Äußerungen gemacht haben, in denen er seine Überzeugung zum Ausdruck brachte, dass die einzige Lösung darin besteht, den Krieg zu eskalieren. Der Kreml-Chef soll sogar darauf hingewiesen haben, dass er, wenn er dies nicht tut, „sie mich hängen werden", und damit ein Bild wachsender Druckbelastung auf den russischen Präsidenten zeichnete.
Die Analyse vergleicht Putins Situation mit der eines Orcas, das bei knapper werdender Beute gezwungen ist, sich anzupassen und gefährlichere Beutetiere wie Eisbären anzugreifen, in einem verzweifelten Versuch zu überleben.
Der Kreml hat sich somit für den Weg der Eskalation entschieden, in einem Moment, in dem die russischen Streitkräfte offenbar in einer „Sackgasse" auf ukrainischem Territorium stecken und die Konsequenzen des Krieges beginnen, sich den russischen Grenzen zu nähern.




