Der Präsidentschaftskandidat des Missionsparte, Renan Santos, veröffentlichte ein Video, in dem er erklärte, dass er gegen die Entscheidung des Ministers Dias Toffoli vom Obersten Wahlgericht (TSE), seine Kampagne auszusetzen, Berufung einlegen wird. Er bezeichnete die Maßnahme als „ungerecht, illegal und verfolgerisch".
Die Entscheidung setzt die digitale Wahlwerbung des Kandidaten aus, verhindert die Überweisung von Mitteln aus dem Wahlfonds an die Wahlliste und verbietet die Teilnahme von Renan an Debatten, Radio, Fernsehen, Podcasts und anderen Kommunikationsmitteln.
Die Maßnahme wurde ergriffen, nachdem die Wahlbehörde feststellte, dass 16 von der Kampagne in sozialen Netzwerken genutzte Profile dem TSE 12 Tage nach dem Antrag auf Registrierung der Kandidatur gemeldet wurden. Laut Toffoli hat eines der Profile etwa 2,4 Millionen Anhänger und wurde bereits als Propagandainstrument für die Wahlwerbung genutzt.
Der Minister war der Ansicht, dass die verspätete Rechnungslegung der Kampagne von Renan einen ungerechtfertigten Vorteil verschafft und die Chancengleichheit zwischen den Kandidaten beeinträchtigt haben könnte.




