Mehr als 20 US-Bundesstaaten haben sich der Federal Trade Commission (FTC) angeschlossen, um eine Klage gegen Amazon wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei seinen Werbepreispraktiken einzureichen. Die Beschwerde wurde gemeinsam von diesen staatlichen Stellen gegen das E-Commerce-Unternehmen eingereicht.
Laut einem Bericht der Zeitung The Wall Street Journal werfen die Kläger Amazon vor, sieben Jahre lang die Preise manipuliert zu haben, die Unternehmen für die Werbung auf ihrer Einzelhandels-E-Commerce-Plattform zahlten. Diese Praxis soll zahlreiche Unternehmen betroffen haben, die die Plattform nutzten, um ihre Produkte zu bewerben.
Die FTC, die Bundesbehörde für Verbraucherschutz und Wettbewerbsregulierung in den Vereinigten Staaten, leitet diese Klage gemeinsam mit den teilnehmenden Bundesstaaten. Die Beschwerde konzentriert sich spezifisch auf die Preisgestaltungspraktiken, die Amazon angeblich in seinem Werbedienst implementiert hat.
Dieses Verfahren stellt eine der größten regulatorischen Maßnahmen gegen Amazon in den letzten Jahren dar, wobei sich mehrere Gerichtsbarkeiten zusammengeschlossen haben, um Transparenz und Fairness bei den Kosten zu fordern, die den Werbetreibenden in Rechnung gestellt werden, die die E-Commerce-Plattform des Unternehmens nutzen.




