Führer von 21 globalen und aufstrebenden Mächten treffen sich in Bischkek, Kirgisistan, um an dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) teilzunehmen. Die Veranstaltung versammelt eurasische Nationen in einer Zeit tiefgreifender geopolitischer Umwälzungen.
Das Treffen findet in einem von Kriegen geprägten Kontext statt, der die etablierte Weltordnung schwächt und Unsicherheiten sowie Herausforderungen für zahlreiche Nationen schafft. Die internationale Instabilität veranlasst verschiedene Länder, ihre Allianzen und Strategien zu überdenken.
In diesem Umfeld suchen mittlere Mächte nach neuen wirtschaftlichen und politischen Impulsen. Diese Nationen wollen ihre bilateralen Beziehungen stärken und neue Allianzen bilden, um den wachsenden Einfluss der Großmächte auszubalancieren.
China und Russland werden als vorherrschende Kräfte angesehen, die das geopolitische Landschaftsbild der Region gestalten, und viele teilnehmende Länder versuchen, ihre Positionierung zu dieser Realität zu definieren.




