Der Minister für innere Verwaltung, Luís Neves, erklärte, er sei „absolut ruhig", und versprach, an diesem Dienstag über die Verdächtigungen zu sprechen, die ihn betreffen. Der Regierungsbeamte legte nicht näher dar, welche Einzelheiten er ansprechen würde, deutete jedoch an, dass er öffentliche Erklärungen zur Situation abgeben würde.
Die Verdächtigungen, die Luís Neves betreffen, veranlassten die Einreichung eines Misstrauensantrags durch die Partei Chega. Der Vorsitzende dieser politischen Kraft, André Ventura, war der Ansicht, dass es notwendig sei, die Erklärungen des Ministers abzuwarten, bevor man Schlussfolgerungen zieht.
André Ventura enthüllte außerdem, dass er beabsichtigt, direkt mit dem Präsidenten der Republik über diese Frage zu sprechen, und zeigte damit die Absicht, die Angelegenheit an die höchste Position des Staates eskalieren zu lassen.
Der Artikel erscheint in einem Kontext wachsender politischer Druck auf den Minister, der nun die Möglichkeit sieht, dass sein Mandat durch ein parlamentarisches Instrument gefährdet wird, das zu seiner Entlassung führen kann.




