Ein Studentenwohnheim der Polytechnischen Universität Bragança in Mirandela ist bereits fertiggestellt und bereit zur Einweihung. Es handelt sich um das Wohnheim Miratua, das in einem ehemaligen Hotel im Stadtzentrum erbaut wurde, mit einer Kapazität von 60 Betten und bereits möbliert. Der Präsident der Institution, Orlando Rodrigues, erklärte, dass er gerne die Anwesenheit des Ministers bei der Einweihungszeremonie hätte, abhängig von dessen Terminkalender.
Die übrigen drei Wohnheime sollen zwischen Oktober und November fertiggestellt werden. In Mirandela wird ein weiteres Wohnheim mit einem Baufortschritt von über 80% und einer Kapazität von 120 Betten errichtet, das bis Ende November fertiggestellt sein wird. In der Stadt Bragança befindet sich das größte aller Wohnheime mit 200 Betten in der Endphase der Fertigstellung mit einigen noch zu erledigenden Details, und in Chaves, im Kreis Vila Real, wird ebenfalls ein Wohnheim mit 120 Betten mit einem Baufortschritt von über 80% errichtet. Orlando Rodrigues versicherte, dass bis Ende des Jahres alle vier Wohnheime vollständig fertiggestellt sein werden.
Die beiden Wohnheime in Mirandela sollen den Mangel an Wohnraum für Studierende an der Hochschule für Kommunikation, Verwaltung und Tourismus beheben, die etwa 1.200 junge Menschen beherbergt. Der Bürgermeister der Stadt, Vítor Correia, wies darauf hin, dass ein erheblicher Druck auf dem Wohnungsmarkt bestand, praktisch ohne verfügbare Häuser, und dass diese Wohnheime diesen Druck verringern und den Zugang zu Wohnraum erleichtern werden.
Die Gesamtinvestition übersteigt 25 Millionen Euro, mit erheblicher Finanzierung durch den Nationalen Plan für studentisches Wohnen. Das Wohnheim in Bragança kostete mehr als 9,6 Millionen Euro (7,4 Millionen vom PNAES), Miratua 2,9 Millionen (90% vom PNAES finanziert), und die beiden anderen Wohnheime eine Gesamtinvestition von 13 Millionen Euro, mit einer Finanzierung von 9 Millionen vom PNAES.




