Richter Dias Toffoli vom Obersten Wahlgericht (TSE) hat die Kampagne des Präsidentschaftskandidaten der Partei Missão, Renan Santos, vorübergehend ausgesetzt. Die Entscheidung untersagt ihm die Teilnahme an Radio- und Fernsehdebatten, den Zugang zu Mitteln aus dem Wahlfonds sowie Werbung in sozialen Netzwerken.
Laut Toffoli nutzte die Kampagne von Renan Santos irreguläre Profile auf digitalen Plattformen für den Wahlkampf. Die Partei Missão meldete die Existenz von 16 Kanälen in sozialen Netzwerken erst zwölf Tage nach der Registrierung der Kandidatur.
Die Maßnahme verstößt gegen die Wahlgesetzgebung und die Beschlüsse des Gerichts, die die Pflicht zur Meldung der Profile zum Zeitpunkt der Registrierung der Kandidatur festlegen. Eines der identifizierten irregulären Konten hatte 2,4 Millionen Follower.




