Am Tag der Übermittlung des Vorschlags für das Jahreshaushaltsgesetz (LOA) 2027 an die Nationalversammlung bekräftigte der Minister für Planung und Haushalt, Bruno Moretti, das Engagement der Bundesregierung für das Gleichgewicht der öffentlichen Konten. Der Minister versicherte, dass die Regierung, falls Präsident Lula die Wiederwahl erlangt, nicht vom Gesetzgeber abhängen wird, um das Zentrum der fiskalischen Zielvorgabe zu erreichen.
Moretti erklärte, dass die Deindexierung der Erhöhung des Mindestlohns von anderen vom Staat gezahlten Leistungen, einschließlich Renten, bei einer möglichen vierten Amtszeit des Präsidenten nicht auf der Tagesordnung steht. Diese Erklärung wurde als Antwort auf mögliche Spekulationen über Änderungen bei der Art und Weise, wie die Leistungen angepasst werden, abgegeben.
Anders als in den Vorjahren sieht die Planung für 2027 eine auf Ausgabenkontrolle basierende Strategie zur Haushaltsanpassung vor, und nicht auf Einnahmeerhöhung. Der Minister erklärte, dass die Regierung dem Kongress keine neuen Maßnahmen zur Einnahmeerhebung oder Steuererhöhungen vorlegen wird.
Der Minister erklärte, dass die Exekutive keine Unsicherheit über die Genehmigung oder Nichtgenehmigung durch den Kongress bezüglich einer Maßnahme zur Erreichung des Zentrums der fiskalischen Zielvorgabe haben wird, und betonte die Autonomie der Regierung bei der Führung der Fiskalpolitik.




