Die Sozialistische Partei hat das Parlament gebeten, den Minister für das Präsidialamt, Manuel Castro Almeida, dringend über die tatsächliche Umsetzung des Aufbau- und Resilienzplans (PRR) anzuhören. Die Sozialisten wollen genau wissen, was im Rahmen des Programms noch umzusetzen und zu zahlen ist.
Die PS argumentiert, dass der formelle Abschluss des Plans, der vom Minister angekündigt wurde, nicht notwendigerweise der Umsetzung der Investitionen vor Ort entspricht. Das heißt, es gibt einen Unterschied zwischen dem, was formell abgeschlossen wurde, und dem, was tatsächlich umgesetzt ist.
Diese Position folgt auf die Kritik des Rechnungshofs, der auf erhebliche Verzögerungen bei der Umsetzung verschiedener Komponenten des PRR hingewiesen hat. Die Partei betrachtet es als grundlegend, den aktuellen Stand der ausstehenden Mittel und der noch umzusetzenden Projekte zu klären.
Der Antrag auf dringende Anhörung ist Teil einer Strategie der PS, die Regierung unter Druck zu setzen, über die eingegangenen Verpflichtungen gegenüber Brüssel und den Steuerzahlern Rechenschaft abzulegen. Die Sozialisten wollen Garantien, dass die ausstehenden Zahlungen geleistet werden.




