Der ehemalige Präsident der Iniciativa Liberal und jetzige Abgeordnete Rui Rocha veröffentlichte ein Video in den sozialen Medien mit dem Titel „Hände hoch: Das ist ein Überfall", in dem er das Finanzamt beschuldigt, Selbstständige zu bestrafen, die ihre berufliche Tätigkeit in ihrer eigenen Wohnung angemeldet haben.
Im Video erklärt Rui Rocha, dass die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Verkaufspreis eines Hauses der Besteuerung unterliegt, dass jedoch der in den Kauf einer neuen Wohnimmobilie reinvestierte Betrag normalerweise von der Kapitalertragssteuer befreit werden kann. Der Abgeordnete vertritt die Auffassung, dass das Finanzamt nun zu der Ansicht gelangt ist, dass Selbstständige, die ihren Geschäftssitz zu Hause haben, keinen Anspruch auf diese Befreiung haben.
Rui Rocha ist der Ansicht, dass diese Auslegung keine Grundlage im Gesetz findet und eine ungerechtfertigte Benachteiligung für Selbstständige darstellt. Er bezeichnete die Situation als „einen brutalen Angriff auf die Selbstständigen". Der ehemalige IL-Chef vertrat die Auffassung, dass eine gesetzgeberische Klarstellung erforderlich sein wird.
Bis diese Klarstellung erfolgt ist, riet der Abgeordnete den Selbstständigen ironisch, „die Adresse des Premierministers" statt des eigenen Hauses anzugeben – eine politische Provokation, die den Regierungschef mit den Konsequenzen der von ihm kritisierten steuerlichen Auslegung konfrontieren soll. Rui Rocha identifizierte im Video kein Dokument, keine Entscheidung und keinen konkreten Fall, der seine Intervention ausgelöst hätte.
![Rui Rocha schlägt vor, dass Selbstständige ihre Tätigkeit an die Adresse des Premierministers verlegen [Video]](https://images.pexels.com/photos/17839768/pexels-photo-17839768.jpeg?auto=compress&cs=tinysrgb&dpr=2&h=650&w=940)



