Die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) gewann die Wahlen im Oktober 2015 mit absoluter Mehrheit in Polen. Dem Politologen Aleksander Szczerbiak zufolge zog die polnische politische Klasse eine klare Schlussfolgerung aus dieser Wahlkampferfahrung: Entschlossenheit in der Einwanderungspolitik zu zeigen, ist zum electoralen Muss geworden.
Polen hat sich als ein neues Modell für die europäische Rechte herauskristallisiert, insbesondere in Fragen der Einwanderung, der Aufrüstung und der Finanzverwaltung. Der Ansatz der PiS in Bezug auf die Einwanderung erwies sich auswahlpolitisch als erfolgreich und beeinflusst nun andere rechte Parteien auf dem Kontinent.
Der Artikel befasst sich mit den Gründen, warum Polen zur Referenz für die europäische Rechte wurde, und hebt hervor, dass die Entschlossenheit, die die Partei in der Migrationsfrage zeigte, ein entscheidender Faktor für ihren politischen Erfolg und für die Aufrechterhaltung der Unterstützung der Bevölkerung war.



