Am 26. Juni 2016 erlebte Lionel Messi eine der schmerzhaftesten Nächte seiner Karriere, als er seinen Elfmeter im Entscheidungsschießen der Copa América gegen Chile vergab. Nach der Niederlage brach der Spieler in Tränen aus, erlitt die vierte Finalniederlage mit der argentinischen Nationalmannschaft und verabschiedete sich sogar vom Nationalteam mit den Worten: „Es ist vorbei. Es ist nicht für mich."
Jedoch war dieser bittere Moment tatsächlich ein Neuanfang. Messi schrieb seine Geschichte mit Argentinien neu und überwand die Vizemeisterschaften bei den Copa-América-Turnieren 2007 und 2015 sowie bei der Weltmeisterschaft 2014. Der Nummer-10-Spieler erreichte endlich den Ruhm, als er 2022 den Weltmeistertitel gewann, Jahrzehnte der Frustration auslöschte und die Kritik von Fans zum Schweigen brachte, die behaupteten, er fühle nicht wirklich für das argentinische Trikot.
Die an diesem Montag angekündigte Pensionierung ist sehr verschieden vom bitteren Abschied von 2016. Diesmal beendet Messi endgültig eine Laufbahn in der argentinischen Nationalmannschaft, die, anders als er selbst an jenem Tag im MetLife Stadium gedacht hatte, sehr wohl „für ihn" war.




