Die Kreditraten werden im September für Hypothekenverträge mit variablem Zinssatz steigen, die an den Dreimonats-, Sechsmonats- oder Zwölfmonats-Euribor gekoppelt sind und die in diesem Monat überprüft werden. Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus den Simulationen der DECO PROteste/Contas e Direitos, basierend auf einem Referenzkredit von 150.000 Euro, aufgenommen über einen Zeitraum von 30 Jahren mit einem Spread von 1%.
Bei Verträgen, die an den Zwölfmonats-Euribor gebunden sind, steigt die Rate auf 712,15 Euro, ein Anstieg von 70,48 Euro gegenüber September 2025. Bei Krediten, die an den Sechsmonats-Euribor gekoppelt sind, steigt die neue monatliche Rate auf 691,53 Euro, eine Erhöhung um 47,42 Euro. Bei Verträgen, die an den Dreimonats-Euribor gebunden sind, steigt die Rate auf 674,66 Euro, was 23,82 Euro mehr pro Monat entspricht.
Die Euribor-Durchschnittswerte im August helfen, diesen Anstieg zu erklären. Der Dreimonatszins lag bei 2,513%, der Sechsmonatszins bei 2,713% und der Zwölfmonatszins bei 2,954%. Gemäß Daten der Banco de Portugal ist der Sechsmonats-Euribor der am häufigsten verwendete und macht 39,9% der Kredite für selbstgenutzte Wohnimmobilien mit variablem Zinssatz aus.
Die Überprüfung der Raten basiert auf dem monatlichen Durchschnitt des Euribor des Monats vor dem Abschluss des Vertrags. Somit wird ein im September abgeschlossener und an den Zwölfmonats-Euribor gekoppelter Kredit jährlich auf Basis des August-Durchschnitts überprüft. In der Sitzung vom Montag stieg der Euribor in allen drei Laufzeiten erneut, was künftige Überprüfungen beeinflussen könnte.




