Acht Personen wurden vor einem Jahr von der Seepolizei an der Flussmündung des Tejo festgenommen, wegen des Verdachts der Versorgung von „Narcolanchas", Booten, die für den Drogenschmuggel eingesetzt werden. Die Behörden fassten die Verdächtigen während einer Kontrollaktion an der portugiesischen Küste.
Die Festgenommenen wurden von der Seepolizei nach den ersten Ermittlungsschritten auf freien Fuß gesetzt, doch der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Ein Jahr später liegt die Untersuchung in der „Schublade" der Staatsanwaltschaft, ohne bekannte nennenswerte Fortschritte.
Der Fall betrifft den Verdacht einer Verbindung zum Drogenhandel über den Tejo-Fluss, eine Wasserstraße, die häufig von kriminellen Netzwerken für den Schmuggel von Betäubungsmitteln genutzt wird. Der Einsatz der Seepolizei stellte zunächst einen Schlag gegen diese Aktivitäten dar, doch die Verzögerung des Verfahrens wirft Fragen auf über das weitere Vorgehen bezüglich der gesammelten Beweise.
Die Behörden machten keine Angaben zur Menge der sichergestellten Drogen oder zur möglichen Identifizierung von Anführern des kriminellen Netzwerks. Die Situation bleibt ein Jahr nach den Festnahmen ungelöst, während sich die Verdächtigen außer Landes befinden und der Fall auf eine Entscheidung der Staatsanwaltschaft wartet.




