Die Águas do Ribatejo (AR) hat in den letzten Jahren über 170 Millionen Euro in die Wasserversorgungs- und Abwassersysteme der sieben Gemeinden investiert, die das interkommunale Unternehmen bilden: Almeirim, Alpiarça, Benavente, Chamusca, Coruche, Salvaterra de Magos und Torres Novas. Diese als „unsichtbar" bezeichneten Investitionen wurden als grundlegend für die Entwicklung der Region und die Lebensqualität der Bevölkerung erachtet.
Die AR konnte die Qualität der erbrachten Dienstleistungen sowie die operative, Wasser- und Energieeffizienz kontinuierlich verbessern. Die Ergebnisse zeigen sich in den Serviceabdeckungsquoten, der Wasserqualität, der Reduzierung von Verlusten und der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Das Unternehmen bewirtschaftet Wasser und Abwasser in einem 3.200 km² großen Gebiet, das sich von Porto Alto bis Fungalvaz erstreckt, Ortschaften, die 110 km voneinander entfernt liegen.
Die Entscheidung der sieben Gemeinden, sich zu einer einzigen Betreibergesellschaft zusammenzuschließen und dabei die kommunale Struktur und die Nähe zum Bürger beizubehalten, erwies sich als richtig. Die Nachhaltigkeit der AR basiert auf einem einheitlichen und sozial gerechten Tarif, einer ausgewogenen Bewirtschaftung, der Wertschätzung der Humanressourcen und der Erzielung von Skaleneffekten. Der Zusammenhalt und die Solidarität zwischen den Gemeinden sind Säulen einer nachhaltigen Wasserbewirtschaftung und des Schutzes der Ökosysteme.
Dank dieses Modells verbesserte die AR die Lebensqualität von 140.000 Verbrauchern und stärkte die Resilienz der Gebiete gegenüber extremen Phänomenen wie Dürren oder Überschwemmungen. Der Artikel wurde von Sónia Sanfona, Vorstandsvorsitzende der Águas do Ribatejo, E.I.M., S.A., verfasst.




