Der portugiesische Staat verzeichnete bis Juli einen Überschuss von 282 Millionen Euro, ein signifikanter Rückgang um 2.040,1 Millionen Euro gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, laut der heute von der Haushaltsbehörde, dem früheren Amt für Haushalt (ehemalige Generaldirektion für Haushalt), veröffentlichten Haushaltsausführungszusammenfassung.
Der Rückgang des Saldos der öffentlichen Verwaltungen war vor allem auf die Entwicklung der Zentralverwaltung zurückzuführen, die einen Rückgang von 3.500,9 Millionen Euro verzeichnete. Dieser Wert wird teilweise durch die Zahlungen zur Begleichung von Schulden des Nationalen Gesundheitsdienstes erklärt, wobei ohne diesen Effekt der Rückgang des Saldos der Zentralverwaltung 2.241,2 Millionen Euro betrug.
In den ersten sieben Monaten des Jahres belief sich der Überschuss der öffentlichen Verwaltungen somit auf 282 Millionen Euro, ein Wert, der wesentlich unter den 2.322 Millionen liegt, die im gleichen Zeitraum des Vorjahres verzeichnet wurden.
Diese negative Entwicklung wurde teilweise durch die Verbesserung der Salden der Sozialversicherung mit 1.200,9 Millionen Euro, der lokalen Verwaltung mit 198 Millionen Euro und der Regionalverwaltung mit 62 Millionen Euro kompensiert.




