Die Gemeinden Fronteira und Marvão, beide im Kreis Portalegre, wurden in die Programmverträge „Resiliente Territorien" aufgenommen, einen Wiederherstellungsmechanismus für von Hochwasser, Überschwemmungen und dem Sturm Kristin betroffene Gebiete. Die Aufnahme ist in der Resolution des Ministerrates Nr. 176/2026 enthalten, die am 31. August im Diário da República veröffentlicht wurde und das von diesem Instrument erfasste Gebiet auf das Alto Alentejo ausweitet.
Der maximale Gesamtbetrag des Programms wurde auf 80.088.000 Euro erhöht. Die Resolution legt jedoch keine spezifischen Mittel für Fronteira oder Marvão fest, da dieser Betrag der für die Gesamtheit der einbezogenen Gebiete vorgesehenen Obergrenze entspricht. Die Verteilung der Mittel hängt von den einzuordnenden Maßnahmen und den jeweiligen Programmverträgen ab.
Die Programmverträge ermöglichen die Einordnung von Maßnahmen zur ökologischen Wiederherstellung von Flüssen und Bächen, einschließlich Arbeiten zur Wiederherstellung der betroffenen Systeme und zur Erhöhung der Reaktionsfähigkeit gegenüber zukünftigen Extremereignissen. Der Mechanismus umfasst auch die Wiederherstellung oder Stärkung von Infrastrukturen und Dienstleistungen in den Bereichen Umwelt und Energie, wobei die Schadensbehebung mit Maßnahmen zur Stärkung der territorialen Resilienz kombiniert wird.
Die Resolution unterscheidet nicht, welche Projekte in jeder Gemeinde durchgeführt werden oder welche Beträge ihnen zugewiesen werden, sodass die konkrete Umsetzung der Hilfen in Fronteira und Marvão noch unbekannt bleibt.




