Rajendra Dawadi, Direktor der Tribhuvan Trishuli-Sekundarschule in Nuwakot, Nepal, traf eine entscheidende Entscheidung, die das Leben von etwa 900 Schülern rettete. Nachdem er vier Warnungen über das Vorrücken der Wassermassen innerhalb weniger Minuten erhalten hatte, beschloss er, den Unterricht zu unterbrechen und die Schüler um 9:10 Uhr Ortszeit in ein höher gelegenes Gebiet zu bringen.
Zehn Minuten nach der Evakuierung der Schüler erreichte die Überschwemmung das Schulgebäude und verwüstete die Region. Das schnelle Eingreifen des Direktors verhinderte, dass Hunderte von Schülern von der Flut erfasst wurden.
Die Tragödie ist Teil einer Naturkatastrophe, die bereits mindestens 939 Tote und 3.925 Vermisste in der betroffenen Region Nepals hinterlassen hat. Unter den Vermissten befinden sich 592 Ausländer.
Straßen und Brücken wurden durch die Überschwemmung zerstört oder beschädigt, und ganze Gemeinden wurden aufgrund der Infrastrukturschäden isoliert. Rettungsteams setzen ihre Arbeit fort, um die Vermissten zu lokalisieren.




