Die Staatsanwaltschaft Spaniens hat seit der massenhaften Ankunft von Migranten in der autonomen Stadt am 30. Juli 23 sexuelle Übergriffe in Ceuta registriert. Die Behörden bestätigen, dass neun der Opfer minderjährig sind.
Die Straftaten ereigneten sich offenbar nach dem massenhaften Grenzübertritt Tausender Menschen Ende Juli. Ceuta, eine spanische autonome Stadt in Nordafrika, ist wiederholt Schauplatz migratorischer Spannungen.
Die spanischen Behörden untersuchen die Fälle, die Opfer verschiedenen Alters, einschließlich Kinder, betreffen. Die hohe Zahl von Minderjährigen unter den Opfern hat bei den Sicherheitsbehörden besondere Besorgnis ausgelöst.
Dieser Ausbruch von Übergriffen ereignet sich vor dem Hintergrund eines erheblichen Migrationsdrucks an der spanischen Südgrenze, wo Ceuta und Melilla regelmäßig als Zugangspunkte von Migranten genutzt werden, die europäisches Territorium zu erreichen versuchen.



