Das Teatro Variedades zeigt vom 17. bis 20. September die portugiesische zeitgenössische Oper „Pigmalião", ein Werk, das den klassischen Mythos in eine postapokalyptische Zukunft verlagert, in der „Pygmalione umherwandernde Mannequins jagen und verschlingen". Das Werk entstand im Auftrag des FIO – Festival Informal de Ópera, wobei der aus Aveiro stammende Komponist Gerson de Sousa Batista für die Musik ausgewählt wurde, Tiago Schwäbl Martins für das Libretto und João Vieira Fino für die Inszenierung und das plastische Konzept.
Die Produktion verbindet Opernsprache mit elektronischer Musik, Elektroakustik und einer starken visuellen Komponente. Laut Gerson de Sousa Batista fügt die Verbindung elektronischer und elektroakustischer Musik „neue Schichten zu den von Instrumenten und Stimmen geschaffenen Atmosphären" hinzu. Die Inszenierung ist vom traditionellen japanischen Theater inspiriert, insbesondere vom Nô-Theater und Kabuki, mit dem nordamerikanischen




