Die Anacom hat eine Geldstrafe von 350.000 € gegen NOS verhängt, weil das Unternehmen die Vertragsbedingungen von 821.641 Abonnenten geändert hat. Die Änderung bestand in der Einführung von obligatorischer Werbung in den automatischen Aufnahmen des Fernsehdienstes.
Der Regulierungsbehörde zufolge hat NOS die erforderlichen Verfahren für die Umsetzung dieser Vertragsänderungen gegenüber seinen Kunden nicht ordnungsgemäß eingehalten.
NOS änderte die Verträge seiner Abonnenten, ohne dass die Benachrichtigungsverfahren und die Einwilligung der von dieser Änderung der Dienstleistungsbedingungen betroffenen Kunden eindeutig nachgewiesen wurden.
Die Geldstrafe von 350.000 € resultiert aus dem von der Anacom eingeleiteten Sanktionsverfahren, das Mängel in den von dem Telekommunikationsbetreiber angewandten Verfahren festgestellt hat.




