Die portugiesische Regierung hat die Absicht bekundet, das Phänomen des "Menschenexports" zu beenden, womit sie sich auf die massive Auswanderung portugiesischer Bürger bezieht, die im Ausland nach besseren Möglichkeiten suchen. Diese Position stellt eine Veränderung im regierungsamtlichen Ansatz gegenüber dem Brain Drain dar, der das Land betrifft.
Der zuständige Staatssekretär gab zu, dass die Verwirklichung dieses Ziels direkt von der Existenz höherer Löhne in Portugal abhängt. Diese Erklärung erkennt implizit an, dass die derzeitigen Lohnbedingungen nicht attraktiv genug sind, um Fachkräfte im Land zu halten.
Das Phänomen der portugiesischen Auswanderung hat sich in den letzten Jahren intensiviert, wobei Tausende qualifizierter junger Menschen das Land verlassen, um in anderen europäischen Nationen zu arbeiten, insbesondere in Ländern wie dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Deutschland, wo die Vergütung deutlich höher ist.
Die Position der Regierung erfolgt im Kontext einer Debatte über wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die Fähigkeit, Talente in Portugal zu halten, und zeigt das regierungsamtliche Bewusstsein, dass die Verbesserung der Lohnbedingungen entscheidend ist, um den Migrationsstrom umzukehren und die nachhaltige Entwicklung des Landes zu gewährleisten.




