Der PSOE warf der PP vor, die Spanische Föderation der Gemeinden undProvinzen (FEMP) zu "manipulieren", um Demonstrationen zu organisieren, die nach Ansicht der Sozialisten nicht zur Verteidigung Ceutas, sondern gegen den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez gerichtet sind. Die Sprecherin des PSOE, Montse Mínguez, kritisierte scharf die parteiische Nutzung der Institutionen durch die Volkspartei.
Die Demonstrationen waren für diesen Mittwoch in verschiedenen spanischen Gemeinden unter dem Schutz der FEMP angesetzt, was einen offenen Konflikt zwischen den beiden wichtigsten spanischen Parteien auslöste. Angesichts dieser Situation schickte der PSOE ein internes Rundschreiben mit Anweisungen an seine Amtsträger, nicht an diesen Demonstrationen teilzunehmen.
Auf der Pressekonferenz nach der Sitzung der Parteiexekutive hinterfragte Montse Mínguezd das wahre Interesse der PP an der autonomen Stadt Ceuta und beschuldigte die Volkspartei, nur politischen Gewinn aus der Migrationskrise ziehen zu wollen, anstatt sich als Staatspartei zu verhalten.
Die Sozialistin vertrat die Ansicht, dass die PP beispielsweise bei der Aufnahme minderjähriger Migranten zusammenarbeiten sollte, anstatt die Situation in Ceuta für parteipolitische Zwecke zu nutzen. Dieser Streit entsteht im Zusammenhang mit einer Migrationskrise in der autonomen Stadt, die zu einem neuen politischen Schlachtfeld zwischen der Regierung Sánchez und der PP-Opposition geworden ist.




