Der Unternehmer und Influencer Dan Cunha, 42 Jahre alt, entfachte in den sozialen Medien eine Diskussion darüber, wie man Situationen der Xenophobie von den natürlichen Schwierigkeiten der Anpassung an ein neues Land unterscheiden kann. Der in den USA ansässige Brasilianer Dan lebt seit 25 Jahren außerhalb Brasiliens und war auch in England und Australien. Er ist Teilnehmer des Programms „Immigrant Reality", wo er seine Erfahrungen als Einwanderer teilt.
In einem kürzlich veröffentlichten Video vertrat Dan die Ansicht, dass nicht jede negative Erfahrung, die ein Einwanderer erlebt, dem Vorurteil zugeschrieben werden kann. Gleichzeitig erkennt er an, dass Xenophobie existiert und identifiziert sowie angeprangert werden sollte, wenn sie auftritt. Der Influencer sucht thus ein Gleichgewicht zwischen der Banalisierung tatsächlicher Diskriminierungsfälle und der automatischen Zuschreibung von Anpassungsschwierigkeiten an Rassismus.
Als er sich an seinen eigenen Migrationsprozess erinnerte, erzählte Dan, dass er in den Vereinigten Staaten mit Reinigungsarbeiten begann und dass „housekeeping" eines der ersten Wörter war, die er auf Englisch lernte. Seine anfängliche Arbeitserfahrung in bescheidenen Tätigkeiten spiegelt die praktischen Herausforderungen wider, mit denen viele Einwanderer konfrontiert werden, wenn sie in einem neuen Land ankommen.




