Ein amerikanischer Beamter sagte gegenüber Reuters, dass die Vereinigten Staaten die Kharg-Insel bei Angriffen während der Nacht nicht ins Visier genommen hätten. Die Klärung erfolgte, nachdem Donald Trump in den sozialen Medien ein von künstlicher Intelligenz generiertes Video veröffentlicht hatte, in dem er behauptete, dass das wichtige iranische Ölzentrum „in Stücke gerissen" werde.
Der Iran reagierte umgehend auf Trumps Veröffentlichung. Der geschäftsführende Direktor der Iranischen Nationalen Ölgesellschaft, Hamid Bovard, erklärte, dass die Operationen auf der Kharg-Insel nicht unterbrochen wurden und die Situation auf der Insel ruhig und angemessen sei. Das Land wies auch kategorisch jede Behauptung zurück, dass die Insel angegriffen worden sei.
Trump wurde direkt vom iranischen Beamten kritisiert. Bovard bezeichnete die Tweets des ehemaligen amerikanischen Präsidenten als „lächerlich" und betonte, dass es keinen Zwischenfall in der Ölanlage gegeben habe. Die Trump-Administration hat bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachrichtenagentur offiziell nicht zu dem Fall Stellung genommen.




