Die Geschichte von Dona Neuma, bekannt als die ewige First Lady des Samba und zentrale Figur der Mangueira, wurde nun in einem Buch veröffentlicht, das von den Forschern José Leonídio Pereira und André Freire herausgegeben wurde. Das Werk versammelt verschiedene Geschichten, die das starke Temperament und die markante Persönlichkeit der Mangueirense offenbaren.
Unter den Berichten des Buches sticht eine Episode hervor, die sich 1997 während des Besuchs von Bill Clinton in der Vila Olímpica da Mangueira ereignete. Die amerikanische Delegation erwog sogar extreme Maßnahmen für diesen Anlass, wie die Einstellung der Züge in der Region und die Bewohner in ihren Häusern zu halten.
Dona Neuma reagierte sofort auf diese Vorschläge mit einer entschiedenen Haltung. Laut dem Buch erklärte sie, dass die Amerikaner zwischen „Respekt oder der Abwesenheit des amerikanischen Präsidenten" wählen sollten, und machte deutlich, dass sie nicht akzeptieren würde, dass die Gemeinde während des Besuchs in ihrer Freiheit eingeschränkt würde.
Clinton erschien letztendlich in der Mangueira, wo Jamelão „A Voz do Morro" zu seiner Ehre sang. Dem von Pereira und Freire herausgegebenen Buch zufolge verließ der amerikanische Präsident den Ort „glücklicher als ein Küken im Müll", was die positive Wirkung zeigt, die diese Erfahrung auf ihn hatte.




