Balasar in der Gemeinde Póvoa de Varzim wird ein neues Eucharistisches Heiligtum einweihen, das der Seligen Alexandrina Maria da Costa gewidmet ist, die 1904 geboren und 1955 gestorben ist. Die Feierlichkeiten beginnen am Samstag, dem 10. Oktober, um 10:00 Uhr mit der Überführung der sterblichen Überreste der Seligen von der Pfarrkirche zum neuen Heiligtum, einer Zeremonie, die von D. José Cordeiro, dem Metropoliten-Erzbischof von Braga, geleitet wird. Am Sonntag, dem 11. Oktober, um 16:00 Uhr, findet die Einweihung der Kirche und des Altars sowie die offizielle Eröffnung des Heiligtums statt, geleitet von D. Andrés Carrascosa Coso, dem Apostolischen Nuntius in Portugal.
Die Selige Alexandrina, gebürtig aus Balasar und Salesianische Mitarbeiterin, wurde bekannt für ihr intensives mystisches Leben, ihre Hingabe an die Eucharistie und die Art und Weise, wie sie ihr Leiden lebte und opferte. Sie wurde am 25. April 2004 in Rom von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Der neue Tempel soll sich als Ort der Pilgerfahrt, des Gebets und vor allem der eucharistischen Anbetung etablieren und damit eine der zentralen Dimensionen ihrer spirituellen Botschaft fortführen.
Die Überführung ihrer sterblichen Überreste in das neue Heiligtum stellt einen historischen Moment für Balasar und für die Verehrer der Seligen Alexandrina dar und stärkt die Verbindung zwischen ihrem Andenken und dem Ort, der ihre eucharistische Spiritualität bewahren soll. Die Eröffnung findet wenige Tage vor dem liturgischen Gedenktag der Seligen Alexandrina statt, der am 13. Oktober begangen wird, und es wird die Anwesenheit von Pilgern aus verschiedenen Regionen des Landes und auch aus dem Ausland erwartet. Das neue Heiligtum wird damit zu einem wichtigen Bezugspunkt für die Pilgerfahrt und das Leben der Spiritualität, die mit der Seligen Alexandrina verbunden ist.




