Die Câmara Municipal de Lisboa wird noch in diesem Jahr das kommunale Tsunami-Warn- und Alarmierungssystem mit der Installation von zwei neuen Sirenen an der Uferpromenade der Stadt verstärken. Die Geräte werden im Jardim Sá da Bandeira, in der Gemeinde Misericórdia, und neben dem Bahnhof Santa Apolónia, in der Gemeinde Santa Maria Maior, aufgestellt. Außerdem wird die derzeit in den Einrichtungen der Marine in der Avenida Ribeira das Naus installierte Sirene zum Miradouro do Chão do Loureiro verlegt, eine Maßnahme zur Verbesserung der Schallausbreitung in der Baixa Pombalina und auf dem Terreiro do Paço.
Der Präsident der Câmara Municipal de Lisboa, Carlos Moedas, unterstrich die verstärkte Investition in den Bereich des Katastrophenschutzes und wies darauf hin, dass die Stadtverwaltung eine bedeutende Stärkung der Ressourcen in diesem entscheidenden Bereich gefördert hat, sowohl als Reaktion auf die täglichen Herausforderungen als auch als Beitrag zur Vorbereitung der Stadt auf Notfallsituationen. Die neuen Standorte wurden auf der Grundlage technischer Studien ausgewählt, einschließlich akustischer Analysen und Bewertungen, die während von Katastrophenschutzübungen durchgeführt wurden, wie dem Lisbon Wave 26 im März.
Mit dieser Verstärkung wird Lissabon über Tsunami-Warnsirenen an folgenden Standorten verfügen: Praça do Império in Belém, Passeio Carlos do Carmo in Alcântara, Doca de Alcântara/Santo Amaro, Estrela, Jardim Sá da Bandeira in der Misericórdia, Bahnhof Santa Apolónia und Miradouro do Chão do Loureiro in Santa Maria Maior. Der Stadtrat für Katastrophenschutz, Rodrigo Mello Gonçalves, erklärte, dass der Schutz der Menschen Priorität habe und das Ziel darin bestehe, Leben zu retten und die Folgen einer Naturkatastrophe dieser Art zu minimieren, und setzte sich für mehr Investitionen in die Sensibilisierung der Bevölkerung ein.
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