Der Pflegeverband wird diesen Sommer rund dreitausend Berufsurkunden an neu Approbierte vergeben, was ihnen die Berufsausübung ermöglicht. Seit Juli wurden bereits zweitausend Urkunden ausgestellt, mit der Erwartung, dass in Kürze weitere tausend ausgestellt werden.
Die Einrichtungen des Nationalen Gesundheitsdienstes haben jedoch keinen Spielraum, diese neuen Fachkräfte einzustellen. Der Grund liegt in der fehlenden Genehmigung der Organisatorischen Entwicklungspläne für 2026 – Dokumente, die für die Genehmigung neuer Einstellungen im öffentlichen Gesundheitssektor erforderlich sind.
Somit stehen die etwa dreitausend Pflegekräfte, die nun in den Arbeitsmarkt eintreten, vor einem erheblichen Hindernis: Obwohl sie für die Berufsausübung qualifiziert sind, können die öffentlichen Krankenhäuser dieses Kontingent nicht aufnehmen, ohne dass die entsprechenden Pläne genehmigt werden.
Der Pflegeverband hat bereits auf die Risiken dieser Situation hingewiesen, wie Informationen der Zeitung Público zufolge, wenngleich der Artikel nicht im Einzelnen aufschlüsselt, welche Gefahren die Aufsichtsbehörde des Berufsstands identifiziert hat.




