Ein 26-jähriger junger Mann ukrainischer Nationalität wird seit Freitag, dem 28. August, an der Praia da Ursa in Sintra vermisst. Das Verschwinden wurde um 11:50 Uhr von Touristen in der Nähe gemeldet, nachdem der junge Mann mit Freunden ins Meer gegangen war und in der Brandungszone in Schwierigkeiten geraten war. Die Suchaktionen, an denen maritime Einsatzmittel, Feuerwehrleute, Seepolizei und Elemente des SeaWatch-Projekts beteiligt waren, wurden am frühen Sonntagabend eingestellt und sollen durch das tägliche reguläre Patrouillieren der Nationalen Seebehörde fortgesetzt werden.
Die Praia da Ursa ist bekannt für ihre natürliche Einbettung und die anspruchsvolle Zugänglichkeit, die etwa 2,6 Kilometer Wegstrecke ohne Aufsicht umfasst. Die Stadtverwaltung von Sintra rät vom Abstieg und Aufenthalt am Ort ab und betont, dass es keinen Rettungsschwimmer gibt, keine schnellen Zufahrten für Rettungsmittel bestehen und die felsige Konfiguration die Risiken verschärfen kann, wenn sich der Zustand des Meeres verändert.
Trotz der widrigen Sicherheitsbedingungen erlangte der Strand kürzlich internationale Anerkennung, als er vom Michelin-Führer in eine Liste der schönsten Strände der Welt aufgenommen wurde. Dieser Kontrast zwischen touristischem Ruhm und Gefährlichkeit des Zugangs hat zunehmend Besorgnis ausgelöst, insbesondere nach diesem Vorfall.




