Die 40. Ausgabe des Kongresses für Volksmedizin fand drei Tage lang in Vilar de Perdizes, in der Gemeinde Montalegre, statt und endete an diesem Sonntag. Im Laufe des Kongresses teilten Fachleute, Forscher, Vereine, lokale Gemeinschaften und Besucher Erfahrungen und Wissen über traditionelles Wissen, uralte Praktiken und das Verhältnis zwischen Mensch und Natur.
In der Abschlusssitzung hob die Vizebürgermeisterin von Montalegre, Ana Isabel Dias, die Erneuerungsfähigkeit des Kongresses hervor, der es geschafft habe, „die Erinnerung zu bewahren, ohne an der Vergangenheit festzuhängen", und die Tradition in ein Erbe zu verwandeln, das weiterhin „befragt, neu interpretiert und vor allem weitergegeben" wird.
Die Kommunalpolitikerin erwies auch dem Pfarrer António Fontes, dem Gründer des Kongresses, eine Hommage, dem sie das Verdienst zuschrieb, vor vier Jahrzehnten erkannt zu haben, dass das Volkswissen einen Platz des Zusammentreffens, der Reflexion und der Würde verdiene. Ana Isabel Dias vertrat die Ansicht, dass der seitdem eingeschlagene Weg den Kongress zu einem integralen Bestandteil der Identität von Vilar de Perdizes und der gesamten Gemeinde gemacht habe.
Der Abschluss der 40. Ausgabe markiert nicht nur das Ende eines weiteren Kongresses, sondern die Kontinuität einer vor vier Jahrzehnten begonnenen Geschichte. In Vilar de Perdizes bleibt die Volksmedizin ein Begegnungsraum zwischen den Generationen und ein Ausdruck eines immateriellen Erbes, das im Territorium, in seinen Menschen und im kollektiven Gedächtnis weiterhin die Kraft findet, lebendig zu bleiben.




