Ein 20-jähriger Mann wurde in Évora wegen des Verdachts der psychischen und physischen Misshandlung seiner 23-jährigen Ex-Lebensgefährtin festgenommen. Der Verdächtige ist des schweren Verbrechens der häuslichen Gewalt gegen Frauen angeklagt, einschließlich von Kontrollverhalten und Nachstellung nach der Trennung.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hielt der Angeklagte seit mindestens August 2025 wiederholt die Misshandlung des Opfers aufrecht. Nach der faktischen Trennung im November 2025 soll er intensives Kontroll- und Nachstellungsverhalten aufgenommen haben, insbesondere über soziale Netzwerke und andere Kommunikationsmittel.
Angesichts der Eskalation des zwanghaften Verhaltens und der Gefahr einer sehr intensiven Viktimisierung ordnete die Staatsanwaltschaft die Ausstellung von Haftbefehlen außerhalb eines Flagranzdelikts an, was am Donnerstag geschah. Am Freitag wurde der Angeklagte dem Richter vorgeführt.
Es wurden verschiedene Auflagen auferlegt, darunter ein Verbot, sich dem Opfer und den Orten, die es frequentiert, in einem Umkreis von 500 Metern zu nähern, überwacht durch eine elektronische Fußfessel. Der Festgenommene wurde auch verpflichtet, sich einer psychologischen Betreuung zu unterziehen, um die die Straftat begünstigenden Verhaltensweisen zu kontrollieren. Die Ermittlungen werden unter Leitung des DIAP von Évora mit Unterstützung der PSP fortgeführt.




