Der Minister für Landwirtschaft und Meer, José Manuel Fernandes, besuchte am 28. August die Modernisierungsarbeiten der Wasserwirtschaftsanlage Alvor im Bewässerungsgebiet Alvor-Bravura an der Algarve. Bei dem Besuch waren der Präsident der CCDR Algarve, José Apolinário, der Vizepräsident Fernando Severino, der Generaldirektor der DGADR José Eduardo Reis, die Bürgermeister von Portimão und Lagos, Álvaro Bila und Hugo Pereira, der Abgeordnete Cristóvão Norte sowie der Präsident des Verbands der Bewässerungslandwirte und Begünstigten des Alvor, Joaquim Messias Calado, anwesend.
Die mit rund 15 Millionen Euro aus dem Plan für Wiederaufbau und Resilienz finanzierte Maßnahme gilt als eine der größten Bewässerungsmodernisierungsarbeiten, die derzeit an der Algarve durchgeführt werden. Die Investition wird eine Reduzierung der Wasserverluste im System um etwa 60% ermöglichen, was einer Einsparung von etwa 19 Millionen Kubikmetern pro Jahr und potenziell zwei Millionen Euro jährlich entspricht.
Die erste Phase der Arbeiten umfasst den Bau eines neuen Reservoirs, einer Pumpstation und einer Filterstation sowie die Modernisierung von etwa zwei Kilometern des Hauptkanals durch die Installation geschlossener Rohrleitungen. Das Projekt sieht außerdem die Installation von Photovoltaikpaneelen für energieeffizienz vor. Die Infrastruktur ist mit dem Staudamm Bravura verbunden, der 1958 erbaut wurde, und versorgt ein ursprünglich für etwa 1800 Hektar konzipiertes Bewässerungsgebiet.
Der Minister betonte, dass Investitionen in die Modernisierung der Bewässerung als Rendite und nicht als Ausgabe betrachtet werden sollten, und wies darauf hin, dass Landwirte die besten Freunde der Umwelt bei der Wasserverwaltung sind. Eine zweite Phase der Modernisierung ist geplant, die auf rund 40 Millionen Euro geschätzt wird. Die Maßnahme ist in die nationale Strategie „Wasser, das verbindet" und die Bemühungen zur Bewältigung der Wassermangel- und Klimawandelherausforderungen an der Algarve eingebettet.




