In der Valencianischen Gemeinschaft variieren die Wartezeiten für Operationen in öffentlichen Krankenhäusern erheblich, je nach Gemeinde oder Region, in der der Patient wohnt. Das Krankenhaus La Plana in Castellón weist eine durchschnittliche Wartezeit von 55 Tagen auf, während das Allgemeine Krankenhaus von Alicante 100 Tage erreicht, laut den Daten des letzten Halbjahresberichts der Abteilung für Gesundheit.
Ein illustratives Beispiel für diese Ungleichheit ist der Vergleich zweier Gemeinden der Provinz Alicante: Ein Einwohner von Aspe, dessen Referenzkrankenhaus das Elx-Crevillent ist, wartet durchschnittlich 44 Tage auf seine Operation. Im Gegensatz dazu muss ein Einwohner von Agost, dessen Referenzkrankenhaus das Allgemeine Krankenhaus von Alicante ist, eine durchschnittliche Wartezeit von 145 Tagen in Kauf nehmen – mehr als das Dreifache.
Der Unterschied zwischen dem schnellsten und dem langsamsten Krankenhaus übersteigt 100 Tage, fast ein ganzes Quartal, und stellt die beiden Extreme der sanitären Realität in der Region dar. Die durchschnittliche Wartezeit für Operationen in der Valencianischen Gemeinschaft liegt bei 88 Tagen, laut der halbjährlichen Bilanz des Gesundheitsministeriums.
Der Artikel zeigt, dass das sanitäre Ungleichgewicht in der Valencianischen Gemeinschaft dazu führt, dass die Geschwindigkeit bei der Planung einer Operation grundlegend vom Wohnort des Patienten abhängt, und nicht nur von der Schwere oder Art des erforderlichen Eingriffs.




