Ratko Mladić, der ehemalige bosnisch-serbische General, bekannt als der „Schlächter von Bosnien", starb am Donnerstag in der UN-Haftanstalt in Den Haag. Sein Tod trat ein, während er eine lebenslange Haftstrafe verbüßte.
Mladić wurde 2017 vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien wegen Kriegsverbrechen, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Die lebenslange Haftstrafe wurde wegen der während des Bosnienkriegs begangenen Verbrechen verhängt.
Der serbische Justizminister, Nenad Vujić, kündigte an, dass Mladić eine Staatsbeisetzung erhalten wird. Diese Entscheidung löste eine große Kontroverse aus.
Mladić war ein ehemaliger General der bosnisch-serbischen Armee und wurde bekannt durch seine Rolle in den Konflikten im ehemaligen Jugoslawien während der 1990er Jahre.




