Spanien verzeichnete 5.232 hitzebedingte Todesfälle seit Anfang 2026, die höchste Zahl seit 2015. Diese Zahl stellt einen negativen Meilenstein in der jüngeren Geschichte des Landes in Bezug auf die mit hohen Temperaturen verbundene Mortalität dar.
Allein im Monat August werden 2.147 Hitzetote geschätzt, was einem erheblichen Teil der jährlichen Gesamtzahl entspricht. Diese Konzentration von Todesfällen in der Sommerzeit spiegelt die besonders intensive Wirkung der Hitzewellen wider, die das Land im Sommer heimsuchten.
Der für 2026 verzeichnete Wert übersteigt die Zahlen der Vorjahre seit 2015 und zeigt eine steigende Tendenz bei der hitzebedingten Mortalität. Diese Situation wirft neue Fragen zur Vorbereitung und Reaktion der spanischen Behörden auf zunehmend häufiger auftretende extreme Wetterphänomene auf.




