Fehlender Bewirtschaftungsplan des Daivões-Stausees bremst TourismusprojekteFoto von Vera Emilie auf Pexels
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Fehlender Bewirtschaftungsplan des Daivões-Stausees bremst Tourismusprojekte

A Voz de Trás-os-Montes31. August 2026 um 10:50

Der Bürgermeister der Gemeinde Ribeira de Pena, João Noronha, äußerte gegenüber der portugiesischen Presse seine Besorgnis über das Ausbleiben der Fertigstellung des Bewirtschaftungsplans für den Stausee Daivões im Distrikt Vila Real. Der Kommunalpolitiker erklärte, er habe mit den am Prozess beteiligten Stellen gesprochen, die den aktuellen Stand nicht kennen.

Der Stausee nahm im Sommer 2022 den kommerziellen Betrieb auf, und im April 2025 unterzeichneten die Portugiesische Umweltagentur (APA) und Iberdrola ein Protokoll zur Finanzierung des Sonderplans für die Stauseen des Tâmega-Wasserkraftsystems, zu dem auch die Staudämme Daivões, Gouvães und Alto Tâmega gehören. Das Unternehmen verpflichtete sich, eine Finanzierung von bis zu 500.000 Euro bereitzustellen, und der Präsident der APA sagte damals voraus, dass der Plan innerhalb eines Jahres fertiggestellt sein würde. Die APA reagierte nicht auf die Anfragen der Nachrichtenagentur.

João Noronha erklärte, dass Investoren Tourismusprojekte in der Region vorantreiben wollten, sich jedoch in einer Sackgasse befänden, solange der Plan nicht in Kraft sei. Der Bürgermeister betonte, dass die Gemeinde den Plan benötige, um Genehmigungen für Touristengebiete, Bau und Wiederaufbau von Häusern erteilen zu können, und dass die Erwartung gewesen sei, dass er im April fertiggestellt würde. Die Gemeinde beabsichtigt, einen Flusskai am Stausee zu bauen, um die Nutzung der Wasserfläche zu verbessern.

Der Bürgermeister erinnerte auch daran, dass 49 Familien ihre Häuser und landwirtschaftlichen Flächen für den Bau des Staudamms verloren haben, in einem langen und schmerzhaften Prozess, und dass die Gemeinde zum Wohlstand des Landes durch die Stromerzeugung beitrage, aber nichts dafür erhalte. Noronha fügte hinzu, dass die Gemeinde auch nicht wisse, wann sie die Grundsteuer (IMI) für die Staudämme erhalten werde, da die Bewertungen des Finanzamts von den Unternehmen anschließend angefochten würden. Der Bürgermeister traf sich mit dem Staatssekretär für Energie, der sagte, er nehme die Bedenken zur Kenntnis und werde Schritte unternehmen, um den aktuellen Stand zu erfahren.

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