Am 31. August feierte die Welt den Internationalen Tag der Afrodescendenten, mit dem Thema "Ausweitung der Menschenrechte der Afrodescendenten". Das Datum, gefördert von den Vereinten Nationen, zielt darauf ab, die Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung afrodescendenter Gemeinschaften auf der ganzen Welt zu stärken.
Der Generalsekretär der UNO, António Guterres, betonte in seiner Botschaft das Engagement der Organisation, den systemischen Rassismus abzubauen und die Barrieren zu beseitigen, die die volle Ausübung der Rechte dieser Bevölkerungsgruppen einschränken. Die Feierlichkeiten sind in die Zweite Internationale Dekade der Afrodescendenten eingebettet, eine Initiative, die darauf abzielt, die anhaltenden Ungleichheiten und die dauerhaften Auswirkungen der Sklaverei und des Kolonialismus zu bekämpfen.
Während der Gedenkfeier wurde die Verteidigung der wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen, bürgerlichen und politischen Rechte der Afrodescendenten betont, mit der Förderung des gleichberechtigten Zugangs zu Bildung, Beschäftigung, Gesundheit und Wohnraum. Guterres warnte jedoch vor einer Umkehrung der Rechte in einigen Regionen, wo diese Bevölkerungsgruppen weiterhin verschärfter rassischer Diskriminierung ausgesetzt sind, und unterstrich die Notwendigkeit, vergangene Fehler zu korrigieren und die historischen Realitäten anzuerkennen, die die Marginalisierung aufrechterhalten.
Die Zweite Dekade, von der Generalversammlung der UNO für 2024 ausgerufen, zielt darauf ab, einen Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen der UNO, den Mitgliedstaaten und der Zivilgesellschaft zu schaffen, der den Dialog und die Umsetzung von Maßnahmen zur Bekämpfung rassischer Diskriminierung und Intoleranz fördert. Das Programm des Internationalen Tages zielt darauf ab, die Verpflichtungen zur Anerkennung und Erweiterung der Menschenrechte der afrodescendenten Menschen weltweit zu stärken.




