Die APMEDIO, ein Verband, der die regionalen Medienunternehmen vertritt, schlug Alarm gegen das städtische Portal Porto.pt und beschuldigte die Stadtverwaltung von Porto, möglicherweise öffentliche Mittel zu verwenden, um den Medienunternehmen Konkurrenz zu machen.
Der Verband stellt die Frage, ob es legitim ist, dass eine Stadtgemeinde aktuelle Nachrichten über die Stadt unter Verwendung öffentlicher Gelder produziert, und äußert Zweifel an der Rechtmäßigkeit und Ethik dieser Praxis.
Die Warnung erfolgt im breiteren Kontext einer Debatte über die Grenze zwischen der institutionellen Kommunikation öffentlicher Einrichtungen und der journalistischen Arbeit, die traditionell von unabhängigen Organisationen ausgeübt wird und spezifischen deontologischen Regeln unterliegt.
Die APMEDIO vertritt die Ansicht, dass die Produktion zahlreicher Inhalte über lokale aktuelle Ereignisse mit öffentlichen Mitteln eine Verzerrung des Wettbewerbs im Mediensektor darstellen kann, was die Medienunternehmen benachteiligt, die ohne staatliche Unterstützung arbeiten.



