Die Präsidentin der Stadtverordnetenversammlung von Coimbra, Ana Abrunhosa, vertrat auf dem CIMI360 – Internationaler Kongress für den Immobilienmarkt – in Rio de Janeiro die Ansicht, dass das Management des öffentlichen Kulturerbes eine strategische Rolle bei der Vorbereitung und Reaktion der Städte auf Krisen- und Katastrophensituationen spielen sollte. Die Kommunalpolitikerin nahm als Rednerin an einem Panel teil, das der Nutzung öffentlicher Immobilien in Katastrophensituationen gewidmet war und am Freitag stattfand.
Ana Abrunhosa vertrat die Ansicht, dass öffentliche Gebäude weit über temporäre Unterkünfte hinausgehen und als Infrastrukturen der kollektiven Sicherheit und Instrumente des sozialen Schutzes fungieren. Sie sprach sich dafür aus, dass Resilienz aufhören sollte, eine sektorspezifische Politik zu sein, und stattdessen ein strukturierendes Prinzip des gesamten öffentlichen Handelns werden sollte, das von der Prävention und Vorbereitung der Gebiete bis zur Reaktion auf Notfälle und anschließenden Wiederaufbau reicht. Die Präsidentin betonte auch die Rolle der Gemeinden als erste Reaktionslinie aufgrund ihrer Nähe zu den Gebieten




