Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte, dass Spanien und die Europäische Union am 30. Juli in Ceuta angegriffen wurden, der spanischen Exklave in Nordafrika. Die Erklärung erfolgt im Kontext einer Migrationskrise, bei der massenhaft Menschen über die Landgrenze zwischen Marokko und Ceuta einreisten.
Sánchez sprach Marokko ausdrücklich von jeder Verantwortung für die Ereignisse frei und widersprach damit einem Teil der damaligen Berichterstattung. Der Ministerpräsident versicherte, dass die Herkunft und die genauen Ursachen des Vorfalls an diesem Tag weiterhin untersucht werden.
Die Situation in Ceuta führte zu erheblichen diplomatischen Spannungen zwischen Spanien und Marokko, wobei Tausende von Menschen innerhalb weniger Tage versuchten, die Grenze zu überqueren. Die spanischen Behörden mussten eingreifen, um den Migrationsstrom in der Exklave zu kontrollieren.



