Die Partei Chega setzte eine Frist von zwei Wochen, damit Luís Neves die Regierung verlässt, und drohte, bis zum 15. September einen Misstrauensantrag einzubringen. Die Drohung wurde vom Abgeordneten Rui Afonso enthüllt, der die Position der Partei vertrat.
Der líder do Chega, André Ventura, hatte bereits angekündigt, dass er Luís Neves nicht mehr als zwei Wochen einräumen würde, und bezeichnete die Situation als "Schlamassel". Die Partei betrachtet die weitere Präsenz von Luís Neves in der Regierung als inakzeptabel.
António Mendonça Mendes, Abgeordneter der Sozialistischen Partei, war der Ansicht, dass die Regierung weitere Erklärungen zur Situation liefern muss. Der PS vertritt die Meinung, dass vor einer jeglichen Positionierung zusätzliche Klärungen erforderlich sind.
Der Misstrauensantrag des Chega erfolgt als Ultimatum an die Regierung, für den Fall, dass Luís Neves nicht innerhalb der festgelegten Frist aus der Regierung austritt. Die politische Spannung zwischen den Parteien verschärft sich, je näher der Stichtag rückt.




