Der Abgeordnete der Partei CHEGA in der Versammlung der Republik, Francisco Gomes, warf der Regionalregierung von Madeira und der Regierung der Republik vor, keine ernsthafte Strategie für den Fischereisektor in der Region zu haben. Gomes vertrat die Ansicht, dass beide Regierungen einen für die Wirtschaft und Identität der Insel grundlegenden Sektor vernachlässigt haben.
Dem Abgeordneten zufolge hätten die Regierungen versucht, die Unzufriedenheit unter den Fischern und Reedern durch sporadische und punktuelle Hilfen zu beschwichtigen. Diese Maßnahmen lösten seiner Meinung nach nicht die strukturellen Probleme, die die madeirensische Fischereiaktivität beeinträchtigen.
Francisco Gomes bekräftigte seine Position, dass der Fischereisektor auf Madeira von den Regierenden tatsächlich im Stich gelassen wurde, sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene, ohne dass ein kohärenter und nachhaltiger Plan für seine Wiederbelebung existiere.



