Am 28. August 2026 setzte Madagascar das Schutzmaßnahmenkomitee der Welthandelsorganisation (WTO) davon in Kenntnis, dass am 13. August desselben Jahres eine Schutzmaßnahmenuntersuchung zu den Importen von selbstklebenden Etiketten, Verpackungen und anderen Druckerzeugnissen aus Papier, Karton, Kunststoff, Textil oder ähnlichen Materialien eingeleitet worden war. Die Entscheidung wurde als Reaktion auf den signifikanten Anstieg dieser Importe getroffen, die nach Auffassung der Behörden die lokale Industrie negativ beeinträchtigen könnten.
Die Untersuchung zielt darauf ab, die Auswirkungen dieser Importe auf die Inlandswirtschaft zu bewerten und zu ermitteln, ob Schutzmaßnahmen zum Schutz der einheimischen Produktion erforderlich sind. Die Regierung Madagaskars äußerte Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit verwandter Industriesektoren und betonte, dass die Initiative den von der WTO für diese Art von Untersuchung festgelegten Normen entspricht.
Die beteiligten Parteien, einschließlich lokaler Hersteller und Importeure, haben die Gelegenheit, im Laufe des Verfahrens ihre Standpunkte und Nachweise vorzulegen. Madagascar bekräftigte sein Engagement für Transparenz und Dialog während der gesamten Untersuchung, die innerhalb eines von der WTO festgelegten Zeitrahmens abgeschlossen werden soll.




