Ein Foto eines 50-jährigen Mannes, der eine Bierflasche hält, wurde in einer Traueranzeige verwendet und wurde zum Ziel von Kritik in den sozialen Netzwerken. Das ungewöhnliche Bild für eine Beerdigung löste online Empörung aus und führte zu einem schnellen Urteil der Öffentlichkeit auf digitalen Plattformen.
Die Empörung der Nutzer der sozialen Netzwerke richtete sich direkt gegen die für die Veröffentlichung der Traueranzeige verantwortliche Bestattungsagentur. Die Bestattungsagentur Pólvora war die Einrichtung, die von der Kritik und den Anschuldigungen der Nutzer betroffen war.
Die Bestattungsagentur stellte jedoch klar, dass die Wahl des Fotos nicht von ihnen getroffen worden war, sondern von der Familie des Verstorbenen. Laut der Agentur waren es die Angehörigen, die das Bild für die Traueranzeige des 50-jährigen Mannes ausgewählt hatten, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.
Der Fall verdeutlicht, wie die schnelle Verbreitung von Informationen in den sozialen Netzwerken zu voreiligen und an die falsche Adresse gerichteten Anschuldigungen führen kann. Die Frage, wer die Entscheidung getroffen hat, blieb im Nachhinein offen, als sich die öffentliche Empörung bereits auf die Bestattungsagentur gerichtet hatte.




