Eine Person ist gestorben und 15 weitere werden vermisst aufgrund von Sturzfluten im Grand-Canyon-Nationalpark in den Vereinigten Staaten. Der Körper eines 46-jährigen Mannes wurde am Sonntagabend in der Nähe von Crystal Rapids gefunden, einem bekannten Bereich innerhalb des Parks. Die Behörden haben den Tod bestätigt und setzen die Suchaktionen nach den Vermissten fort.
Mehr als 60 Personen wurden aus dem Gebiet evakuiert, bevor die Sturzfluten auftraten. Die Rettungskräfte konnten die Besucher rechtzeitig in Sicherheit bringen und verhinderten so eine noch höhere Opferzahl. Allerdings werden einige Personen seit dem Vorfall vermisst.
Die Sturzfluten wurden durch starke Niederschläge in einem nahegelegenen Gebiet verursacht, die eine Welle aus Wasser und Geröll erzeugten, die den Colorado-Fluss hinunterraste. Diese Art von Phänomen ist im Grand Canyon relativ selten, kann jedoch auftreten, wenn es in den höhergelegenen Zonen des Parks zu heftigen Regenfällen kommt. Die Notfallteams sind weiterhin vor Ort, um nach den Vermissten zu suchen.



