Juliana Brizola (PDT), ehemalige Landtagsabgeordnete, bewirbt sich um das Amt der Gouverneurin von Rio Grande do Sul und versucht, den Arbeitergewerkschaftskurs im Palácio Piratini wiederzubeleben. Die Landtagswahl ist von einer scharfen Polarisierung zwischen rechts und links geprägt, mit einem engen Wettbewerb gegen Luciano Zucco (PL) und Gabriel Souza (MDB), die von außen antreten.
Julianas Kampagne stützt sich auf eine beispiellose Allianz mit der PT, die auf die Spitzenkandidatur verzichtete und Edegar Pretto als Vize vorschlug. Sie stützt sich auch auf das Erbe ihres Großvaters, des ehemaligen Gouverneurs Leonel Brizola, einer historischen Figur des Arbeitergewerkschaftskurses in Rio Grande do Sul.
Juliana kritisiert das wirtschaftliche Modell, das in den letzten Jahren vom Bundesstaat verfolgt wurde, basierend auf Haushaltskonsolidierung und dem Regime zur finanziellen Sanierung. Die Kandidatin verspricht, die Umschuldungsverhandlungen zur Erweiterung der Investitionen in Bildung, Gesundheit und Infrastruktur zu nutzen.
Darüber hinaus setzt sich Juliana für eine Verlängerung des Rio-Grande-Plans-Fonds (Funrigs) um weitere zwei Jahre ein, der zur Bewältigung der klimatischen Katastrophe geschaffen wurde, die den Bundesstaat heimsuchte.




